Surimono


Surimono
Die Surimono-Kollektion der Grafiksammlung besteht aus 322 besonders aufwändig gedruckten japanischen Holzschnitten, die grösstenteils aus der Hand der Meister Hokkei, Gakutei und Hokusai stammen. Die wertvolle Kollektion ist ein Kernstück des Nachlasses des Ostasiatica-Sammlers Marino Lusy (1880-1954) und gelangte 1955 als Schenkung an das Museum für Gestaltung Zürich. Nachdem sie 2003 auf der Museumsdatenbank TMS wissenschaftlich dokumentiert wurde, erfolgte 2004 in einem weiteren Schritt die Aufarbeitung ihrer Sammlungsgeschichte. Die Ergebnisse wurden in einem Aufsatz festgehalten und dienten der Vorbereitung eines umfangreichen Forschungsprojektes, das von 2006 bis 2008 in einem internationalen Team erarbeitet wurde. Das Projekt mündete in eine Publikation sowie in eine Teilausstellung (2006) und in eine Gesamtschau (2008) am Museum Rietberg in Zürich. Die Surimono-Kollektion befindet sich seit 2005 als Dauerleihgabe im Museum Rietberg und ist heute Teil von dessen permanenter Ausstellung.

Finanzierung: Schweizerischer Nationalfonds SNF / DORE und Praxispartner
Laufzeit: 1.3. 2006 - 31.7.2008
Forschendes Institut: ZHdK, Institute for Cultural Studies in the Arts ICS

Projektleitung:
Prof. Dr. Sigrid Schade, Leiterin ICS
Dr. Katharina Epprecht, Kuratorin der Japan-Abteilung des Museum Rietberg Zürich
Nadin Heé, lic. phil., Japanologin

Beratende ExpertInnen:
Prof. Dr. John Carpenter, SOAS University of London
Dr. Fumiko Kobayashi

Vorprojekt:
Museum für Gestaltung Zürich, 2003 bis 2004 Nadine Hée, Japanologin, und Myrtha Steiner / Barbara Junod, Kuratorium Grafiksammlung
Mit einer Anschubfinanzierung des Institute for Cultural Studies in the Arts ICS

Kooperationen:
Museum für Gestaltung Zürich
Museum Rietberg Zürich
Sainsbury Institute London

Publikationen:
Nadin Heé: "Japanische Holzschnittbücher" in: Librarium, 2003

Nadin Heé: Eine Kollektion japanischer Holzschnitte höchster Qualität: Die Sammlungsgeschichte der Surimono-Kollektion in der Grafiksammlung des Museum für Gestaltung Zürich, Januar 2005 [Print]

Nadin Heé: "Marino Lusy, Artist and Japanophile. The Legacy of His Surimono Collection", in: John Carpenter (Hg.), Reading Surimono. The Interplay of Text and Image in Japanese Prints with a Catalogue of the Marino Lusy Collection, Zürich / Leiden: Museum Rietberg Zürich und Hotei Publishing, 2008, S. 14-23.

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