Leitbild


Auftrag und Ziel

Das Museum für Gestaltung versteht sich als das Museum für Design und visuelle Kommunikation in der Schweiz: zu seinen Gegenstandsfeldern zählen Industrial Design, Möbel, Textil, Mode, Schmuck, Kunstgewerbe, Grafik, Typografie, Fotografie, Neue Medien, Buchkunst, Plakat, Film und Gestaltung in Zwischenbereichen, aber auch Architektur, Szenografie, Innenarchitektur, öffentlicher Raum und die Schnittstelle zwischen Kunst und Design. Mit seinen Ausstellungen, Sammlungen und Publikationen ist das Museum Forum, Archiv und Labor zugleich. Hier durchdringen sich Erforschen, Sammeln und Vermitteln auf lebendige Weise. Die Phänomene der Gestaltung werden als Ausdruck menschlicher Handlungen und Wertvorstellungen verstanden, Zusammenhänge werden sichtbar gemacht und Debatten angeregt. In der Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart, mit Praxis und Theorie sollen Wirkungsbereiche und Stellenwert der Gestaltung in der Öffentlichkeit festgehalten und gestärkt werden.

Vernetzung

Als Teil der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) steht das Museum mit allen Abteilungen im Austausch. Projektbezogene Kooperationen mit anderen Institutionen und aussen stehenden Fachpersonen sind ein weiteres Standbein der Aktivitäten. Zudem pflegt das Museum die Beziehungen mit der lokalen, nationalen und internationalen Museumslandschaft.

Ausstellungen

Das Museum für Gestaltung Zürich realisiert Wechselausstellungen zu monografischen und thematischen Fragestellungen. Diese werden auf emotional ansprechende, unterhaltsame und zugleich wissenschaftlich fundierte Weise präsentiert. Der kreative Umgang mit Themen und Objekten eröffnet sowohl einer breiten Öffentlichkeit als auch einem Fachpublikum unterschiedliche Lesetiefen. Die Gestaltung der Ausstellungen und Publikationen leistet dazu einen eigenständigen Beitrag. Rahmenveranstaltungen und museumspädagogische Angebote unterstreichen Relevanz und Aktualität der aufgegriffenen Themen.      

Sammlungen

In seinen visuellen Archiven beherbergt das Museum für Gestaltung Zürich Bestände von weltweiter Bedeutung: die Designsammlung, die Grafiksammlung, die Plakatsammlung und die Kunstgewerbesammlung sind reich an Meilensteinen der technischen und ästhetischen Entwicklung seit dem Beginn der Industrialisierung. Ebenso wurden und werden charakteristische Objekte der Alltagskultur aufgenommen. Die Sammeltätigkeit ist auf das zeitgenössische Schaffen konzentriert, wobei neben Arbeiten aus der Schweiz internationale Werke Berücksichtigung finden.

Forschung

Die Inhaltsfelder der Sammlungen des Museums für Gestaltung Zürich sind Hauptgegenstand der Forschung. Die Forschungsresultate werden als Datenbank, als Ausstellung oder in gedruckter Form zugänglich gemacht. Die Sammlungen sind auch offen für externe Forschungsanliegen.     

Ort

Das Museum für Gestaltung Zürich ist aus dem 1875 gegründeten Kunstgewerbemuseum hervorgegangen. Der programmatische Entscheid der zwanziger Jahre dem Museum und der Kunstgewerbeschule, heute Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), ein gemeinsames Haus zu geben, hat nichts an Gültigkeit verloren.
In seiner funktionalen und ästhetischen Qualität gehört das denkmalgeschützte Gebäude von Steger & Egender zu den markantesten Beispielen des Neuen Bauens in der Schweiz. Hier befinden sich die Halle und die Galerie als zentrale Ausstellungsräume, das Foyer mit Cafeteria und Shop, das Vestibül und der multifunktionale Vortragssaal.

Ab dem 27. September 2014 zeigt der neue Standort im Toni-Areal, das Museum für Gestaltung – Schaudepot, Wechselausstellungen und vereint die Plakat-, Design-, Kunstgewerbe- und Grafiksammlung mit über 500'000 Objekten. Zum ersten Mal macht das Museum für Gestaltung im Schaudepot seine Archive auch der Öffentlichkeit zugänglich. Täglich stattfindende, thematische Führungen geben Einblick in diese Kollektion von internationaler Bedeutung.

Der Standort an der Ausstellungsstrasse ist ab dem 29. September 2014 geschlossen. Das denkmalgeschützte Gebäude von Steger & Egender wird umgebaut und anschliessend als Ausstellungsort in seiner ursprünglichen Form wiedereröffnet.

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