Porzellan – Weisses Gold

10.07.2009 - 25.10.2009
Tue–Sun 10am–5pm
Museum Bellerive

Im 13. Jahrhundert gelangte ein Werkstoff nach Europa und galt alsbald in vielerlei Hinsicht als grosse Kostbarkeit. Porzellan, nach neueren Forschungen bereits 1300 vor Christus gebrannt, war schon im Barock höchst begehrt, was dem Material die Bezeichnung „Weisses Gold“ einbrachte. Bis dahin aus China importiert, versuchte man sich im 18. Jahrhundert auch in Europa mit dessen Herstellung. Porzellan war ein Luxusgut, das man sich einiges kosten liess. Es änderte Ess- und Tafelkultur. Repräsentative Einzelwerke und Tafelservices entstanden in den Porzellanmanufakturen Meissen, Nymphenburg oder Herend. Diese sind heute noch tätig und sowohl an traditionellem wie zeitgenössischem Design interessiert. Die aussergewöhnliche Härte des Stoffes wird dieser Tage auch in Industrie und Medizin genutzt. Seine Transparenz fasziniert Gestalter und Künstler seit Jahrhunderten. Anhand traditionsreicher Namen, verblüffender Beispiele der Technik und einer aktuellen Design- und Gestaltungsszene ist zu sehen, dass Porzellan seine Magie nie verloren hat.

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