Eine kleine Plakatgeschichte

Die Ausstellungsplakate des Museum für Gestaltung

11.11.2014 - 09.03.2015

Schweizerische Nationalbank, Fraumünsterstr. 8

Seit den 1910er-Jahren vermittelt das 1875 gegründete Kunstgewerbemuseum, heute Museum für Gestaltung Zürich, seine Identität auch über die visuelle Kommunikation. Dem Plakat als Königsdisziplin des Grafikdesigns gilt dabei noch immer besondere Aufmerksamkeit. Die Orientierung an einem präzis vorgegebenen Erscheinungsbild steht dabei allerdings nie im Vordergrund. Ihre Prägnanz und Wiedererkennbarkeit im öffentlichen Raum gewinnen die Ausstellungsplakate vielmehr durch die sorgfältige formale Umsetzung und die ästhetische Qualität. Sie sind Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Gestaltern, die von gegenseitigem professionellen Respekt und Vertrauen getragen wird. Die Plakate spiegeln immer wieder neu und überraschend eine eigenständige Auseinandersetzung der projektspezifisch ausgewählten Gestalter mit einem Ausstellungsinhalt und basieren dabei auf der grösstmöglichen gestalterischen Freiheit. Über die Jahre hinweg ist so eine eigentliche Edition an Plakaten entstanden. Sie liest sich als eine kleine Geschichte des Schweizer Plakats und vereint Namen von El Lissitzky über Wolfgang Weingart bis Ralph Schraivogel und Cornel Windlin.

Die Plakatausstellung ist zu sehen in den Schaufenstern der Schweizerischen Nationalbank, Fraumünsterstrasse/Stadthausquai, Zürich.

Diese Ausstellung wird im Rahmen der Eröffnung des neuen Standorts des Museums gezeigt. Die Plakatsammlung ist mit den anderen drei Sammlungen des Museum für Gestaltung Zürich - Kunstgewerbe, Grafik und Design - ins Schaudepot gezogen. An dem neuen Standort sind die Archive auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Täglich stattfindende, thematische Führungen geben Einblick in die Kollektion von internationaler Bedeutung. Im Schaudepot zeigt das Museum aber auch Wechselausstellungen. Den Auftakt macht „100 Jahre Schweizer Design“.

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