Im Westen nur Neues

Von der Kunstgewerbeschule zur Zürcher Hochschule der Künste

29.09.2007 - 10.02.2008
Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Galerie, Ausstellungsstr. 60

Die Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und die Hochschule Musik und Theater Zürich haben sich am 1. August zu einer der grössten Kunsthochschulen Europas zusammengeschlossen: der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Dieser historische Moment gibt Anlass, um in einer Ausstellung einerseits die Geschichte der 1878 gegründeten Kunstgewerbeschule nachzuzeichnen und andererseits die Perspektiven der neuen Kunsthochschule aufzuzeigen. Die Entwicklung der Institution geht einher mit einer stetigen Standortverschiebung nach Westen: vom Ostflügel des Landesmuseums (ab 1895) zur Ausstellungsstrasse (ab 1933) und in naher Zukunft ins Toni-Areal im Zürcher Westend. Die Ausstellung zeigt konzentriert Ideen, Persönlichkeiten und Ausbildungsschwerpunkte,  die immer auch gesellschaftliche Strömungen widerspiegeln. Die Innovationskraft von Produkten, Konzepten und Prozessen wird ebenso erfahrbar wie gegenwärtige und zukünftige Erfolgsgeschichten. Die Exponate reichen vom reich verzierten Bierkrug aus dem 19. Jh. über frühe Industrieprodukte und Fotografien bis hin zu Rauminstallationen, Filmarbeiten und interaktiven Medien. Zu sehen sind u.a. Arbeiten von Augusto Giacometti, Willy Guhl, Otto Morach, Elsi Giauque oder Josef Müller-Brockmann ebenso wie von Oliviero Toscani, Fredi M. Murer, Jul Keyser, Ralph Schraivogel, Cat Toung Nguyen, Elektrosmog oder Yves Netzhammer. Abrundend veranschaulichen Ausstellungsplakate die inhaltliche und gestalterische Wechselwirkung zwischen Schule und Museum vom Anfang bis zur Gegenwart.

Publikation

ZHdK. Den Künsten eine Zukunft, Hans-Peter Schwarz (Hg.), Gebunden in Schuber, 408 Seiten, ca. 750 farbige und sw Abbildungen, ISBN 978-3-85881-200-1, CHF 128.–
   

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