Frische Schriften

21.04.2004 - 04.07.2004
Di-So 10-17 Uhr,
Mi 10-20 Uhr
Galerie, Ausstellungsstr. 60

Neue Schriften entstehen derzeit in grosser Zahl - für Bücher, Drucksachen, Bildschirme, Strassentafeln. Auch manche Firma setzt auf Schrift als Corporate Design. Den Beginn dieser Blütezeit markierte die digitale Revolution, dank welcher die Welt der Buchstaben einfacher zu bereisen und um ganze Kontinente reicher geworden ist. Beim Schriftentwurf kommen unterschiedliche, ja widersprüchliche Positionen zum Tragen: Den zurückhaltenden Alphabeten, die dem lesenden Auge Form und Rhythmus bieten wollen, stehen jene betont spielerischen Konzeptionen gegenüber, die aus Alltagsgegenständen Schriften «bauen» oder aber Buchstaben bis an die Grenze der Lesbarkeit verformen und bisweilen nur für einen ausgewählten Kontext Gültigkeit reklamieren. Dieses breite Spektrum wird anhand von schweizerischen Arbeiten der letzten Jahre aufgezeigt. Darunter solchen von André Baldinger, Büro Destruct, Elektrosmog, Hans-Jürg Hunziker, Stephan Müller, Norm, Optimo, François Rappo, The Remingtons, Cornel Windlin.

Publikation (vergriffen)
Frische Schriften / Fresh Type, Museum für Gestaltung Zürich, 94 Seiten, d/e, 2004, ISBN 3-907065-99-9,
CHF 30

 

  • SUCHE
  • KONTAKT
  • PRESSE
  • GOOGLE MAPS