Gottfried Semper (1803-1879)

Architektur und Wissenschaft

01.11.2003 - 25.01.2004
Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Halle, Ausstellungsstr. 60

Gottfried Semper wurde schon von seinen Zeitgenossen als «Michelangelo des 19. Jahrhunderts» bewundert. Sein 200. Geburtstag ist dieses Jahr Anlass, den berühmten Architekten mit einer grossen Retrospektive zu würdigen. Wie kein zweiter Architekt seiner Zeit verband er eine umfangreiche Bautätigkeit mit einem grossen theoretischen Werk. Sein «Stil in den technischen und tektonischen Künsten» wurde zu einem Leittext der Kunstgewerbereform und der Architekturtheorie. Die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) der ETH Zürich und dem Architekturmuseum der TU München konzipierte und von burkhalter + sumi architekten inszenierte Ausstellung gibt einen umfassenden Einblick in das Werk, das Semper in einem stationenreichen Leben in Dresden, London, Zürich und Wien schuf. Dazu gehören wegweisende Bauten wie die «Semperoper» und die Gemäldegalerie in Dresden, das «griechische» Stadthaus in Winterthur und monumentale Bauten wie das Kaiserforum in Wien. In Zürich prägt das Hauptgebäude der ETH bis heute das Stadbild. Sempers Projekte für ein Verwaltungsforum im Bereich der südlichen Bahnhofstrasse, dem sogenannten «Kratz», blieben zwar unausgeführt, gaben und geben als frühe Visionen eines grossstädtischen Zürich aber wichtige Impulse für nachfolgende Architektengenerationen.

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