Sigurd Leeder

Spuren des Tanzes

05.05.2017 - 30.07.2017
Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Toni-Areal
Pfingstweidstrasse 96

Tanz ist eine flüchtige Kunstform. Doch sie hinterlässt oftmals Spuren der Erfahrung, die weiterwirken. Vom international tätigen Tänzer, Pädagogen und Choreografen Sigurd Leeder (1902–1981) ist eine Vielfalt solcher Spuren fassbar. Er gehörte zur Reformbewegung des Ausdruckstanzes, war indes ein Autodidakt, der sich sein Wissen über auf Expressivität ausgerichtete Bewegungen selber angeeignet hatte. Leeder pflegte regen Austausch mit Rudolf von Laban und schuf zusammen mit Kurt Jooss eine Unterrichtsmethode mit einzigartigen Tanzetüden. Die Ausstellung zum 70. Jahrestag der Gründung der Sigurd Leeder School of Dance, in London und später in Herisau beheimatet, zeigt mit Fotos, Filmen, Tanznotationen und Kostümen die Lebendigkeit von Leeders Kunst und Pädagogik. Heutige Interpretationen aus mehreren Ländern beleuchten ihre anhaltende Aktualität.

Vernissage
Die Ausstellung eröffnet zusammen mit „Lasst die Puppen tanzen
Donnerstag, 4. Mai, 19 Uhr
Begrüssung: Christian Brändle, Direktor Museum für Gestaltung
Einführung „Sigurd Leeder“: Andres Janser, Kurator
Performance: Karin Hermes, Marco Volta und ZHdK-Studierende des BA Contemporary Dance tanzen aus Werken von Sigurd Leeder
Einführung „Lasst die Puppen tanzen“: Sabine Flaschberger, Kuratorin der Ausstellung und der Kunstgewerbesammlung

Publikation
Sigurd Leeder
Schweizer Tanzarchiv (Hg.)
D/F, CHF 15

Führungen, Workshops und mehr
Das Vermittlungsangebot der Ausstellung öffnet den Dialog mit Fachführungen, sowie getanzten Führungen. Es bietet zudem kreative Auseinandersetzungen in Workshops, auch für Familien.

Ausstellungsansichten

Eine Kooperation mit dem Schweizer Tanzarchiv

Das Museum für Gestaltung ist mit der Ausstellung „Sigurd Leeder“ Teil des Programms von „Zürich Tanzt“.

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