Lasst die Puppen tanzen

05.05.2017 - 10.09.2017
Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr
Toni-Areal
Pfingstweidstrasse 96

Hereinspaziert! Das Museum für Gestaltung zeigt seinen hochkarätigen Figurenbestand. Als Glanzpunkte der künstlerischen Avantgarde treffen Sophie Taeuber-Arps „König Hirsch“ und Otto Morachs Ensemble zur „La boîte à joujoux“ auf Kasperli, Räuber und Prinzessin als gängige Marionettentypen. Die 1918 an der Kunstgewerbeschule Zürich gegründete Puppenbühne regte die experimentelle Auseinandersetzung mit ihrem vielfältigen Personal an. Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte die Gattung mit „Fred Schneckenburgers Puppencabaret“ einen weiteren Höhepunkt. Die Ausstellung präsentiert neben den reizenden Originalpuppen in allen Grössen auch Kulissen, Filme sowie Tonspuren und bietet Einblick in Entwürfe und Dokumentarfotografien. Innerhalb der lustvollen Schau können die Besucherinnen und Besucher selbst Teil eines Schattenspiels werden.

Vernissage
Die Ausstellung eröffnet zusammen mit „Sigurd Leeder“.
Donnerstag, 4. Mai, 19 Uhr
Begrüssung: Christian Brändle, Direktor Museum für Gestaltung
Einführung „Sigurd Leeder“: Andres Janser, Kurator
Performance: Karin Hermes, Marco Volta und ZHdK-Studierende des BA Contemporary Dance tanzen aus Werken von Sigurd Leeder
Einführung „Lasst die Puppen tanzen“: Sabine Flaschberger, Kuratorin der Ausstellung und der Kunstgewerbesammlung

Publikation
Lasst die Puppen tanzen
Sammeln heisst forschen
Museum für Gestaltung (Hg.), D/E, CHF 23
Erhältlich im Museumsshop und eShop ab Mai

Führungen, Vorträge, Workshops und mehr
Das Vermittlungsangebot der Ausstellung öffnet den Dialog mit Führungen sowie einer Puppenvorführung und Vorträgen. Es bietet zudem kreative Auseinandersetzungen in Workshops, auch für Familien oder für Kinder während den Schulferien.

Die Restaurierung einzelner Marionetten und Stabfiguren erfolgte mit Unterstützung durch den Freundeskreis des Museum für Gestaltung Zürich.

Ausstellungsansichten

Mit freundlicher Unterstützung von

 

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