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SCHRIFTENREIHE 24: TATORT - DIE REQUISITEN DER BEWEISFÜHRUNG
Herausgegeben von Erika Keil und Andreas Volk
140 Seiten, 40 Abbildungen, 12 Tafeln,
Schriftenreihe 24,
ISBN 3-907065-78-6,
CHF 20.--
Was haben O .J.Simpson, Uwe Barschel, Kommissar Schimanski oder Detektiv von Burg, der Beamte vom wissenschaftlichen Dienst der Kriminalpolizei Zürich oder der Produktionsleiter der neuesten Schweizer «Tatort»-Reihe gemeinsam? Sie alle begegnen sich innerhalb der Konstruktion eines Tatortes: als mutmasslicher Täter, als Opfer, als Ermittlender, als Einsatzleiter, in der Realität, in der Fiktion und manchmal irgendwo dazwischen. - Aus unterschiedlichen Perspektiven werden in diesem Buch Tatorte nachgestellt, Vermutungen werden geäussert über TV-Reihen, über den Gehalt von Tatortfotografien, über den kalten Blick, über die Lust am Beobachten und über internationale Beziehungen in der Kriminalistik. Aber auch das reale Verhalten am Tatort wird untersucht.
Mit Texten von: Guenther Arber, Finn Canonica, Ursula Ganz-Blättler, Erika Keil, Michael Lang, Peter W. Pfefferli, Markus Richner, Michael Rutschky, Mario Schmidlin, Andreas Seltzer, Andreas Volk, Fritz Franz Vogel, Ruedi Widmer.
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SCHRIFTENREIHE 23: MEDIUM EINE WELT DAZWISCHEN
Eindruck und Ausdruck als empirische Grundlage erkenntnistheoretischer Forschung.
Vergegenwärtigungen, Ansätze und Fragen / Impressions et expression: présences
empiriques de l'instant comme fondement d'une recherche sur la représentation.
Actualisations, approches et ouvertures. Von/de André Vladimir Heiz
mit einem Nachwort von Michael Pfister.
79 Seiten, CHF 16.--
Erscheint im Vorfeld der Ausstellung "Medium - eine Welt dazwischen"
17. November 1998 bis 17. Januar 1999
Zwei sich gegenseitig bedingende Gegensatzpaare stehen im Zentrum von Heiz' Überlegungen: Die erste dieser Dichotomien ist die von 'Aisthesis' und 'Poiesis' als grundlegende gestalterische Kompetenzen des Wahrnehmens und Hervorbringens. Diese Kompetenzen haben ein Ziel: Sie wollen etwas aktualisieren, bewirken, etwas 'gestalten'. Dieses Etwas unterliegt den Bedingungen der 'Mediatisierung' - einer fixierten Struktur von Identitäten und Differenzen, als Formgewordenheit von gesprochener Sprache, Film, Gedanken usw. - wie auch der gegenläufigen 'Medialisierung', dh. den Prozessen der Auflösung, der Virtualisierung, der Verflüssigung.
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SCHRIFTENNREIHE 22: ÄSTHETIK ACH DER AKTUALTIÄT DES ÄSTHETISCHEN. EIN SYMPOSIUM ZUR PERSPEKTIVE DER KULTURENTWICKLUNG
Hg. von Martin Heller und Hans Ulrich Reck
Zum gleichnamigen Symposium im Museum für Gestaltung Zürich 1996
127 S. ISBN 3-907065-66-2,
CHF 20.--
Aus Anlass des 60. Geburtstags von Bazon Brock versammelt die Publikation eine Reihe von Vorträgen, die dem grossen AnregerBazon Brock gewidmet wird. "Ästhetik ist keine eigenständige wissenschaftliche Fachdisziplin, sondern Praxis der Vermittlung oder Praxis der Aneignung." (Bazon Brock, 1977) - Beiträge von Hans Ulrich Reck, Dietmar Kamper, Martin Heller, Beat Wyss, Jean-Jacques Lebel, Michael Erlhoff, Hinderk M. Emrich und Dirk Baecker denken über diese Praxis nach, aus so unterschiedlichen Perspektiven wie der des Soziologen, Kunsthistorikers, Performancekünstlers, Design- und Systemtheoretikers oder einfach der Freunde und Mitstreiter. |
SCHRIFTENREIHE 21: LUIGI SNOZZI - AUF DEN SPUREN DES ORTES
...........................................>Vergriffen
Ein Gespräch in und um Monte Carasso
Zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich 1996
80 Seiten. 50 Fotografien, Pläne s/w.
ISBN 3-907065-23-9,
CHF 20.--
In und um Monte Carasso: Die Gespräche, die drei Studierende der Film- und Video-Klasse mit Luigi Snozzi führten, berühren wesentliche Punkte seines Denkens. Es ist kein Fachgespräch zwischen Architekten, sondern eine Unterhaltung zwischen Snozzi und seinen Gesprächspartnern, interessierten und differenziert fragenden Laien. Was zu kurz kommen musste, ist Snozzis hoher Rang als Architekt, seine Fähigkeit, mit klaren Baugedanken und in knappen Zügen Architektur zu schaffen. Voraussetzung dazu ist eine ausserordentlich ausgebildete Sensibilität in Form-, Material und Dimensionierungsfragen oder Themen gegenüber wie Topografie, Licht, Anschluss von Bauteilen. Ohne diese baumeisterliche Fähigkeit wären Bauten von dieser Einfachheit schematisch, mit ihr sind sie von vibrierender Spannung. Ausgewählte Fotografien und Skizzen sollen dies zum Ausdruck bringen. |
SCHRIFTENREIHE 19: LETTEN IT BE. EINE STADT UND IHR PROBLEM
Hg. von Martin Heller, Claude Lichtenstein, Heinz Nigg
Zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich 1995
92 S. ISBN 3-907065-58-1,
CHF 16.--
"Wenn sich eine verhältnismässig kleine Stadt, die dennoch keine Kleinstadt ist, als Weltstadt gibt, ohne eine Grossstadt zu sein, kann es leicht geschehen, dass sie die grossen Probleme der Weltstädte erzeugt, die sie dann auf kleinem Raum ausleben und austragen muss." Das soziale Elend des Letten ist nicht verschwunden. Videogespräche mit Betroffenen und Texte u.a. von Hans Saner, Marcel Meili, Günter Amendt, Patrick Frey, Anne Cuneo, Mario Aldrovandi, Peter Bichsel, Barbara Hug weisen deshalb hin auf das, was nach der Räumung erst recht bedenkenswert erscheint. Weil die Zukunft mit Sicherheit nicht drogenfrei sein wird. Und weil die Differenz zwischen seiner urbanen Realität und seinem Selbstverständnis als "little big City" Zürichs eigentliche Last ausmacht. |
SCHRIFTENREIHE 18: MARTIN HELLER,
DIE 99 SCHLECHTESTEN PLAKATE
...........................................>Vergriffen
Zur Ausstellung im Museum für Gestaltung Zürich 1994/95
56 S., 99 Abb. s/w, 2. Auflage,
ISBN 3-907065-54-8,
CHF 12.--
Was ist "schlecht?" Schlecht ist, was für dumm verkauft: ästhetisch, intellektuell, politisch, ethisch. Schlecht ist, was dürftige Ideen oder fehlende Botschaften mit Tricks und peinlich rhetorischem Aufwand kaschiert. Schlecht sind billige Sex-Scherze, zum Himmel schreiende Metaphern, denkfaule Anachronismen, schale Wortspiele und clevere Lügen. Schlecht mag aber auch heissen, dass bekannte Namen ihre Geschäftigkeit als stilistische Konsequenz und Erlebnisdichte verkaufen. Oder dass biedere Appelle an eine gewalttätige Welt soziale Relevanz vorgeben. Dies alles und einiges mehr fügt sich zu einer vergnüglichen Hitparade des Schlechten in der ernüchternden Fülle des Belanglosen - "prämiert weil jenseits". |
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