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SAMMELN UND BEWAHREN SIND DER KERN JEDER MUSEUMSTÄTIGKEIT.
Darum sammeln auch wir: Bücher, Plakate und grafische Objekte seit der Gründung des Kunstgewerbemuseums, Industriedesign seit einigen Jahren. Eine vernetzte Erschliessung aller Sammlungen des Museums auf gemeinsamer EDV-Basis ist in Arbeit und wird stufenweise eingeführt. |
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Ursprünglich führte das Kunstgewerbemuseum Zürich eine einzige, als Lehrmittel konzipierte Vorbildersammlung für den gewerblichen und gestalterischen Unterricht. Neben Grafik umfasste sie Bucheinbände, Textilien, Keramik, Glas, Metall- und Holzarbeiten sowie Marionetten. Daraus entwickelten sich über die Jahre hinweg eigenständige Sammlungen. Eine wichtige Rolle spielten dabei aussereuropäische Objekte, die später grösstenteils das Museum Rietberg übernahm. Mit der Gründung des Museums Bellerive wurde 1968 in dieser neuen Aussenstelle die Kunstgewerbesammlung mit den Schwerpunkten Jugendstil, Textilien und Keramik untergebracht. Im Hauptgebäude bzw. in dessen Nähe verblieben die Plakatsammlung, die Grafiksammlung und die 1986 begonnene Designsammlung. Damit ist das Museum für Gestaltung Zürich die einzige Institution in der Schweiz, die kontinuierlich und mit einem klaren Konzept Plakate, Grafik und Objekte als Zeugnisse alltäglicher wie auch künstlerisch anspruchsvoller Produktkultur im 20. Jahrhundert sammelt. |
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SAMMLUNGEN SIND DIE GEFÄSSE,
in denen sich die Geschichte eines Museums niederschlägt. Durch das notwendige, gezielte Auswählen werden sie geformt; aber auch Zufälle, Neugier und der wechselnde Zeitgeist hinterlassen ihre Spuren. Ziele und Methoden der Sammlungstätigkeit werden laufend überprüft und angepasst. Die Standards von Restaurierung und Konservierung erfordern immer gezieltere und durch die Umweltbelastung auch höhere Aufwendungen. |
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