POSTER COLLECTION - Publikationsreihe

Bestellungen

Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung (Hg.)
Lars Müller Publishers

Die Plakatsammlung - unerschöpflicher Fundus des internationalen Plakatschaffens und zugleich visuelles Archiv der Alltagswelt. Die Publikationsreihe ist angelegt als Bestandeskatalog, der die Sammlung etappenweise bekannt machen und ihre Praxis des Sammelns zur Diskussion stellen soll.

 
"Poster Collection" 22
Alles Schrift – Letters only
Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung (Hg.)

Essay von Emily King
Texte Deutsch und Englisch
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 114 Farbabbildungen
2010 Lars Müller Publishers
CHF 36 / ISBN 978-3-03778-206-4

Alle diese Plakate können als typografische Klangausbrüche betrachtet werden, als alphabetische Partituren, die Geräusche heraufbeschwören. Jedes Plakat isoliert die Komponenten der Schriftsprache und löst damit eine Betrachtung der Natur der Sprache als Ganzes aus. So wie Alan Fletcher sagte, "Schreiben ist Zeichnen ist Schreiben", verkünden diese Plakate "Schrift ist Sprache ist Schrift".
Alles Schrift

"Poster Collection" 21
Paradies Schweiz / Paradise Switzerland
Museum für Gestaltung Zürich / Cynthia Gavranic (Hg.)
Mit einem Vorwort von Bettina Richter und Beiträgen von Cynthia Gavranic, David Signer

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 112 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 36 / ISBN 978-3-03778-205-7

Die Publikation stellt Plakate vor, in denen Motive wie die Schweizer Berge, die Kuh, das Schweizerkreuz, typische Schweizer Waren und Protagonisten wie Heidi oder Wilhelm Tell auftreten. Klassiker der Schweizer Plakatgeschichte stehen neben zeitgenössischen Plakaten. Dabei zeigt sich, dass je nach Plakatgattung noch heute entweder auf die Unantastbarkeit dieser Bilder in der öffentlichen Wahrnehmung vertraut wird oder diese bewusst mit neuer Bedeutung aufgeladen werden. Manches Mal ist es aber auch erst der Blick des Rezipienten, der die stereotypen Bilder aus der eigenen Gegenwart heraus neu interpretiert und anders liest. In dieser vielschichtigen, immer wieder überraschenden Betrachtungs- und Deutungsweise liegt das besondere Interesse an der vorliegenden Plakatauswahl.
Paradies Schweiz

"Poster Collection" 20
Help! Soziale Appelle
Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung (Hg.)
Essay von Sønke Gau und Katharina Schlieben

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 141 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 36 / ISBN 978-3-03778-174-6

Das Plakat war aufgrund seiner gesellschaftlichen Wirksamkeit schon immer ideales Medium, um ethische Appelle von weltweiter Brisanz an die Bevölkerung zu richten. Die Publikation präsentiert internationale Plakate seit 1980, die dazu aufrufen, Verantwortung gegenüber der Menschheit und dem Planeten wahrzunehmen. Während sich das im Eigenauftrag entstandene Plakat engagierter Gestalter der Aufklärung verpflichtet fühlt, zielen Plakate von Menschenrechts-, Umweltschutzorganisationen und Hilfswerken direkt auf die Aktion des Einzelnen ab. Aber auch Unternehmen haben in den letzten Jahren soziales und ökologisches Engagement als Marketinginstrument entdeckt. Beleuchtet werden die verschiedenen visuellen Strategien und die rhetorische Vermittlung sozialer Botschaften in der Kommunikation. Denn so unterschiedlich Motivation und Intention der Auftraggeber sind, so verschieden sind auch die Plakate in ihrem inhaltlichen und formalen Ausdruck.
Help! Soziale Appelle

"Poster Collection" 19
Kopf an Kopf - Politikerporträts
Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung (Hg.)
Mit einem Essay von Thomas Macho und Beiträgen von Christian Brändle, Sabina Brändli, Bettina Richter, Nicolas Righetti, Ulrich Schmid, Francesco Vezzoli, Klaus Waschik

16,5 x 24 cm, 192 Seiten, 200 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 46 / ISBN
978-3-03778-130-2

Politikerinnen und Politiker sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Wie sie sich präsentieren ist sowohl abhängig vom historischen Kontext als auch von der Regierungsform und dem kulturellen Umfeld. Wesentliche Bestandteile politischer Arbeit sind Imagebildung, Kampagnen, Wahlkämpfe und Eigenrepräsentation, aber auch die Demontage des Gegners. Dabei ist der Austausch zwischen Politikern und Bevölkerung von einem komplexen Gefälle geprägt. Breite Wählerschichten sollen für ein Programm gewonnen werden, ein wirklicher Austausch mit dem Individuum findet hingegen nur sporadisch statt. Die Publikation beleuchtet geschichtliche Wurzeln, Epoche machende Wahlkämpfe, wiederkehrende Muster der politischen Öffentlichkeitsarbeit und ikonografisch prägende Figuren wie Lenin, Che Guevara, Arnold Schwarzenegger oder Julia Timoschenko.

Poster Collection 19: Kopf an Kopf - Politikerporträts

"Poster Collection" 18
Otto Baumberger
Museum für Gestaltung Zürich, Plakatsammlung (Hg.)
Essay von Martin Heller

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 97 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 36 / ISBN
978-3-03778-129-6

Otto Baumberger (1889–1961) gehört zu den grossen seines Fachs. Noch immer sind Plakate wie Marque PKZ, Baumann Bahnhofstr. 25 oder Fein-Kaller unschlagbare Meisterwerke emblematischer Markenpräsenz und sparsamer Verführung. Als Gestalter von politischen und sozialen Botschaften ebenso wie als Entwerfer von Kultur-, Tourismus- und Konsumplakaten nutzte Baumberger die gesamte Themenpalette des Mediums. Während einige seiner Plakate – die Massenproduktion bringt es zwangsläufig mit sich – mehr als belanglos sind, wurden andere zu Ikonen. Aber nur in der komplexen Zusammenschau, die Zweitrangiges neben Erstklassigem gelten lässt, kann Baumbergers Bedeutung begriffen werden. So verkörpern seine Plakate die Entwicklung vom malerischen Künstlerplakat zum grafisch geprägten Corporate Design und machen ihn damit zu einem exemplarischen Vertreter der schweizerischen Plakatgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Poster Collection 18: Otto Baumberger

"Poster Collection" 17
Photo Graphics
Mit einem Essay von Nanni Baltzer

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 150 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 36 / ISBN 978-3-03778-128-9

Der Fokus gilt acht exemplarisch ausgewählten Grafikerinnen und Grafikern, die heute bewusst mit Fotografie und Schrift als Ausdrucksmittel arbeiten. In den Plakaten von Michal Batory, Cyan, Werner Jeker, M/M (Paris), Gerwin Schmidt, Skolos/Wedell, Leonardo Sonnoli und Tschumi, Küng wird deutlich, dass unterschiedliche bildnerische Auffassungen auch eine unterschiedliche Verwendung der Fotografie zur Folge haben. Dahinter verbergen sich nicht zuletzt verschiedene Haltungen im Grafikdesign.


"Poster Collection" 16
Comix!
Mit Texten von Pascal Lefèvre, Bettina Richter

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 103 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 36.- / ISBN 978-3-03778-099-2

Verbindungen zwischen der grafischen Sprache des Comics und jener des Plakats zeigen sich sowohl inhaltlich wie formal. Wenngleich die sequentielle Bilderzählung des Comicstrips im Plakat mediumsgerecht auf ein Einzelbild verdichtet wird, bleibt die narrative Haltung vergleichbar: Humor und drastische Überzeichnung im ständigen Mix von Realität und Fiktion sind kennzeichnend. Die losgelöste Verwendung von Zeichenelementen aus dem Comic als bildliche Codes erlebt im aktuellen Plakat eine neue grafische Verselbstständigung. Das Potential des Themas entfaltete sich bei Bildrecherchen in der eigenen Sammlung. Neben historischen Beispielen sind u.a. Arbeiten von Exem, Anke Feuchtenberger, Flag, Happypets Products, M/M, Alex Trüb, Martin Woodtli, Cornel Windlin vertreten.

"Poster Collection" 15
Breaking the Rules
Plakate der bewegten 80er Jahre in der Schweiz

Mit Texten von Martin Jaeggi, Peter Schweiger
16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 100 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 36.- / ISBN 978-3-037778-094-7

Die 1980er Jahre stehen auch im schweizerischen Grafikdesign für einen Auf- und Umbruch. Die meisten der hier gezeigten Plakate warben für Veranstaltungen im alternativkulturellen Kontext; spürbar in ihrer Bildsprache ist ein kämpferischer Elan, eine Verweigerung gegenüber den Codes der Konsumkultur, die darauf verweist, dass es hier um mehr als nur Kultur ging. Die Plakate und ihre Bildsprache signalisierten im öffentlichen Raum die Existenz anderer kultureller Entwürfe - einer Schweiz jenseits des Mainstreams. Die Publikation präsentiert mit Plakaten aus den Jahren 1980 bis 1995 eine Heterogenität an gestalterischen Haltungen, die sich den Regelbruch bewusst zu eigen machen. Vertreten sind u.a. Plakate von Peter Bäder, Polly Bertram und Daniel Volkart, Richard Feurer, Roli Fischbacher und Ruedi Wyss.
"Poster Collection" 14
Zürich-Milano
Mit einem Essay von Hans Höger

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 100 Farbabbildungen
deutsch englisch
In Koproduktion mit Grafiksammlung
CHF 36.– / ISBN 978-2-037778-079-4

Von 1945 bis 1970 wurde in Milano ein neues Kapitel in der Geschichte des Grafikdesigns geschrieben, an dem Grafikerinnen und Fotografen aus der Schweiz massgeblich beteiligt waren. Ausgestattet mit einer Ausbildung, die Italien nicht anbieten konnte, trafen sie in Milano auf eine optimistische, undogmatische Haltung, die inspirierend und neu war. Für den Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung setzten fortschrittliche Firmen wie Pirelli, Olivetti oder La Rinascente auf integrale Konzepte für die visuelle Umsetzung einer neuen Unternehmenskultur. Bei diesen Prozessen war das Zusammenspiel von italienischen und schweizerischen Gestaltern bedeutsam. Rationales Kalkül und formale Strenge mischten sich mit Imaginationskraft, Poesie und experimenteller Neugier. Italiens Weg zu einer viel beachteten visuellen Kommunikation war geprägt von einem engen transalpinen Dialog.
"Poster Collection" 13
Typo China
Mit einem Essay von Eva Lüdi Kong

16,5 x 24 cm, 64 Seiten, 78 Farbabbildungen
deutsch englisch
CHF 28.– / ISBN 3-03778-078-9

Seit wenigen Jahren treten Plakate aus China in Erscheinung, die der ideologisch bedingten Erstarrung des Formenkanons mit ungeahnter Frische widersprechen. Die auffallende Häufigkeit, mit der ihre Gestalter die Schrift zur Hauptsache des Plakats machen, lässt deutlich den Wunsch erkennen, mit dem einzigartigen Reichtum der eigenen Schriftkultur am Puls der Zeit zu sein. Nicht nur darum ist es gerechtfertigt, die Ausstellung ganz dem zeitgenössischen Schriftplakat zu widmen. Das chinesische Schriftsystem verfügt über eine Visualität und eine semantische Vielschichtigkeit, die die Möglichkeiten unseres Alphabets weit überbieten.

Es ist bezeichnend, dass viele der gezeigten Plakate im Eigenauftrag entstanden sind, weil es noch an Auftraggebern und somit an einer realen Plakatkultur fehlt. Darum bietet die Ausstellung eine ebenso aktuelle wie vorläufige Kostprobe und sie entspricht unserem Blick auf das "booming China", der zugleich aufmerksam skeptisch und hoffnungsvoll ist.

"Poster Collection" 12
Catherine Zask
Mit Essays von Henri Gaudin und Catherine de Smet

16,5 x 24 cm, 64 Seiten, 48 Farbabbildungen
deutsch englisch französisch
CHF 28.– / ISBN 3-03778-054-1

Catherine Zask wird zu den bedeutendsten Grafikerinnen Frankreichs gezählt. Ihre typografischen Kulturplakate zeichnen sich durch einen ungewöhnlichen Umgang mit der Schrift aus. Besonders für Augen, die am Erbe der Schweizer Grafik geschult worden sind, wirkt ihre Formsprache anregend und fremd. Die 1961 in Paris geborene Zask verschafft dem Buchstaben eine Autorität, die gewöhnlich nur dem Bild zugestanden wird. Er kann Bewegungen oder Echos auslösen, auf die Zwischenräume wirken, Bilder speichern – aber immer im Bestreben, einer Aussage eine angemessene und verständliche Form zu geben. Ihre Plakate für die Société civile des auteurs multimedia, Scam, und für das Theater L’Hippodrome in Douai belegen die Kohärenz und Eleganz eines Werks, das erstmals in der Schweiz vorgestellt wird.

"Poster Collection" 11
handmade
Mit einem Essay von Claude Lichtenstein

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, 140 Farbabbildungen,
deutsch englisch
CHF 36.– / ISBN 3-03778-053-3

Ungezwungen verfügt das zeitgenössische Grafikdesign über ein grenzenloses Repertoire an Gestaltungsmitteln und Drucktechniken. «Handmade» präsentiert Plakate, deren MacherInnen aus unterschiedlichster Motivation heraus selbst Hand anlegen. Dies kann sich in der analogen Bearbeitung digitaler Ästhetik, radikaler noch im direkten Einbezug von Körper und Materie in den Entstehungsprozess oder in der eigenhändigen Vervielfältigung eines Plakats manifestieren. «handmade» versteht sich hier nie als Verzicht, sondern als gestalterische Notwendigkeit. Weit entfernt von simpler Retro-Romantik repräsentieren die Arbeiten ein produktives Verhältnis der GestalterInnen zu ihrer Tätigkeit. Die Publikation versammelt schweizerische und internationale Arbeiten, die vom vitalen Reiz des Unperfekten bis zur sorgfältigsten Präzisionsarbeit in eigener Regie reichen.

"Poster Collection" 10
Michael Engelmann
Mit einem Essay von Anita Kühnel

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, d/e, 110 Farbabbildungen
CHF 36.– / ISBN 3-03778-039-8

Schmucklose Fotografie, entschiedene Farbigkeit, lakonische Texte in sachlicher Typografie gesetzt: Das sind die formalen Elemente, aus denen Michael Engelmann eine dichte und zugleich leichtfüssig wirkende Zeichensprache geschaffen hat. Geschult an der amerikanischen Werbepraxis hat er sich in den 1950er-Jahren darangemacht, durch eine konzeptuelle Arbeitsweise alle Spuren biederer Anpreisung aus der deutschen Werbung zu vertreiben. Unter dem Vorzeichen der Aufbruchstimmung und der ästhetischen Neuorientierung zwischen Funktionalismus und Pop arbeitete Engelmann provokant und richtungweisend.
Koproduktion mit Staatliche Museen zu Berlin, Kunstbibliothek

 
"Poster Collection" 09
Ralph Schraivogel
Mit einem Essay von Massin

16,5 x 24 cm, 64 Seiten, d/e, 70 Illustrationen
CHF 28.– / ISBN 3-03778-016-9

"Schraivogel scheint sich bei jeder neuen Arbeite stets aufs Neue in Frage stellen zu wollen. Dies führt zu grossen und manchmal ein wenig irreführenden Unterschieden zwischen den Plakaten und es entsteht der Eindruck, es handle sich um Werke verschiedener Grafiker. Mal hat man es mit einem Plakat zu tun, auf dem die Typografie vorherrscht, dann wieder spielt die Illustration eine wesentliche, wenn nicht die einzige Rolle, oder aber es werden beide Register gezogen und Schrift und Bild sind eng miteinander verknüpft." (Massin)

 
"Poster Collection" 08
Black and White
Mit einem Essay von Lars Müller

16,5 x 24 cm, 80 Seiten, d/e,
115 Farbabbildungen
CHF 30.– / ISBN 3-03778-014-2

"Der Farbverzicht war in der Plakatgestaltung immer auch ein Mittel zur Abgrenzung. Die bunte Farbigkeit der kommerziellen Werbung dominierte zu allen Zeiten die Präsenz des Plakats im öffentlichen Raum. Der Verzicht auf Farbe ist die absichtsvolle Verweigerung, im Wissen, dass die Abwesenheit im Auge des Betrachters eine "Fehlermeldung" bewirkt und die Wahrnehmung auf Form und Komposition, auf die grafische Qualität und auf die Botschaft lenken wird. Tatsächlich sind die Wirkungszusammenhänge von verblüffender Einfachheit. Das Primat der Form, ob konstruktiv, expressiv, abstrakt, pathetisch, poetisch, appellierend oder sachlich nüchtern, wird mit der Abwesenheit von Farbe offensichtlich und unausweichlich. Schwarz auf Weiss werden Buchstaben zu autonomen Bildelementen, Fotografien zu Sinnbildern, Konstruktionen zu Mustern, Und der Betrachter entdeckt seine Begabung, in der binären Struktur zwei Bilder zu lesen: Das Schwarze und das Weisse." (Lars Müller)
"Poster Collection 08" vereint vorwiegend zeitgenössische Arbeiten aus dem internationalen Raum. Sie manifestieren beispielhaft das kreative Potential von Plakaten, die im Rückbezug auf die "schwarzen" Ursprünge der Grafik, Schrift und Fotografie eine gemeinsame Basis besitzen.

 
"Poster Collection" 07
Armin Hofmann
Mit einem Essay von Steven Heller

16,5 x 24 cm, 80 Seiten, d/e,
110 Abbildungen
CHF 30.–/ ISBN 3-907078-55-1-

Armin Hofmann ist eine Pionierfigur des Schweizer Grafik Design. 1946 nahm er seine langjährige Lehrtätigkeit an der Basler Gewerbeschule auf und entwickelte – später in vitalem Dialog mit Wolfgang Weingart – eine pädagogische Befähigung, die höchste Anerkennung fand die Landschaft des internationalen Grafik Design nachhaltig veränderte. Poster Collection 07 kann durchaus als längst fällige Monographie Hofmanns Werk verstanden werden. Das Buch enthält alle wichtigen Plakate, sowie einige Beispiele seiner bekanntesten Schüler.

 
 
"Poster Collection" 06
Visuelle Strategien gegen AIDS

Mit einem Essay von Nigel Barley

16,5 x 24 cm / 96 Seiten, d/e,
136 Plakatabbildungen
CHF 36.– / ISBN 3-907078-90-x

Seit die Aids-Epidemie um sich greift, kommt dem gesundheitspolitischen Auftrag der Aufkl?rung eine grosse Bedeutung zu. In vielen L?ndern hat das Plakat als Informationsmedium erst durch Aids Verbreitung gefunden, so dass zun?chst visuelle Formeln zu einer Thematik entwickelt werden mussten, die mit vielen Tabus behaftet ist. Eine ?bersicht von Aids-Pr?ventionsplakaten aus Asien, dem Pazifikraum und Afrika zeigt auf, dass die zwingend erforderliche Wirksamkeit der Plakate nach einer Verankerung in lokalen Traditionen verlangt. Aids hat so das Plakat wieder auf seine fundamentale Bedeutung als Massenkommunikationsmittel zur?ckgef?hrt.

 
"Poster Collection" 05
Typotektur

Mit einem Essay von Andres Janser

16,5 x 24 cm, 64 Seiten, d/e,
81 Plakatabbildungen
CHF 28.– / ISBN 3-907078-89-6

"Typotektur" nimmt Plakate aus verschiedenen L?ndern und Epochen in den Blick, in denen eine besondere Eigenschaft der Typografie zum Ausdruck kommt: Es ist die Tendenz, den zweidimensionalen Raum der Schrift zu durchbrechen und hybride Verbindungen mit Architektur einzugehen. Buchstaben, W?rter oder ganze S?tze bilden architektonische Figuren, die ebenso betrachtet wie gelesen werden wollen. Der spielerische Umgang mit Typografie f?hrte in der Geschichte der Plakatkunst zu einem grossen Variantenreichtum. Ausgehend von zeitgen?ssischer Plakatgestaltung werden die vielf?ltigen Entwicklungslinien der architektonisch behandelten Schrift durch das 20. Jahrhundert zur?ckverfolgt.

"Poster Collection" 04
Hors-Sol - Poster Actions in Switzerland

Mit Beiträgen von Bettina Richter, André Vladimir Heiz, Harald Szeemann

16,5 x 24 cm, 96 Seiten, d/e,
139 Plakatabbildungen
CHF 36.– / ISBN 3-907078-53-5

Hors-Sol dokumentiert Plakataktionen bildender Künstlerinnen und Künstler im öffentlichen Raum der Schweiz, beginnend mit der Aufsehen erregenden Aktion der Zürcher Konkreten im Jahr 1961. Das primär für kommerzielle Botschaften genutzte Medium Plakat wird zum Träger neuer Inhalte, die sich teils stark im Kunstkontext verankern, teils explizit an der Werbung orientieren. Diese ungewohnten Interventionen irritieren und regen ein Nachdenken über die Rahmenbedingungen von Kunst und PR an. Im Vergleich geben sie Aufschluss über veränderte gesellschaftliche Bedingungen: Erschienen die Plakataktionen in den 1960er und 1980er Jahren von eindringlicher Brisanz und aufrüttelnder Unmittelbarkeit, zeugen heutige künstlerische Auftritte im Medium Plakat von der Angleichung von PR-Ästhetik und Kunstwelt.

 
"Poster Collection" 03
Posters for Exhibitions Museum für Gestaltung Zürich 1980-2000

Mit einem Essay von Stuart Bailey

16,5 x 24 cm, 96 Seiten,
d/e,
153 Plakatabbildungen
CHF 36.–/ ISBN 3-907078-55-1

"Je mehr ich mit den Beteiligten über die Plakate und die Auftragsvergabepolitik des Museums für Gestaltung sprach, desto klarer wurde mir, dass die Widersprüchlichkeit einer der Hauptgründe für die Effektivität ist. Identität wird durch Nicht-Identität erreicht. Eine über viele Jahrzehnte hinweg kultivierte und eine heikle Tradition. Es ist nicht allzu schwer sich vorzustellen, dass marktgerechten Überlegungen nachgegeben werden könnte - dem, was gut für den Mann auf der Strasse ist, was leicht erkennbar und verständlich ist, dass in einer einzigen verhängnisvollen Plakatkampagne alles der herablassenden Verdummung geopfert wird." (Stuart Bailey)

 

"Poster Collection" 02
Donald Brun

Mit einem Essay von Jean Charles Giroud (BPU, Genf)

16,5 x 24 cm, 64 Seiten,
d/e,
69 Plakat-Abbildungen farbig
CHF 28.– / ISBN 3-907078-53-5

Donald Brun (1909-1999) war einer der erfolgreichsten Schweizer Grafiker seiner Zeit. Doch warum gibt seine Erwähnung noch immer Anlass zur Verlegenheit? Brun stand am Beginn einer konzeptuell und selbstbewusst in den Bedingungen des Marktes denkenden Gestaltung. Er hat dadurch, auf hohem Niveau, die zweifelhafte Moral um das "gute und schöne Plakat" aufgedeckt - und genau dieses Phänomen verdient unsere Aufmerksamkeit.

 
"Poster Collection" 01
Revue 1926

Mit einem Essay von Hans Ulrich Gumbrecht (Stanford University, CA)

16,5 x 24 cm, 64 Seiten, d/e,
91 Plakat-Abbildungen farbig
CHF 28.– ISBN 3-907078-52-7

Wer sich in den Raum einer Umgebung aus Vergangenheit versenkt, der wird entdecken, dass sich vielerlei Formen und Themen bald wiederholen - und zwar in überraschender Weise. Nicht weniges von dem, was man auf den ersten, zweiten und dritten Blick registriert, kehrt nicht nur immer wieder, sondern kehrt wieder in immer neuen Kontexten und Rekombinationen, deren Abfolge sich nicht auf irgendeine Formel bringen lässt. Das genau, das unvorhersehbare, aber unablässige Auftauchen solcher Rekurrenzen, macht am Ende die Identität eines Zeitraums aus - ein Blick auf die Plakate dieses Jahres wird uns zurückbringen in-die-Welt-von-1926. Hans Ulrich Gumbrecht

 
[Plakatsammlung] [Zürcher Hochschule der Künste]