Japanische Plakate haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg als unterstützendes Medium eines gewaltigen Wirtschaftswachstums in besonderer Art und Weise entwickelt. Das bis heute weltweit hochgeschätzte japanische Graphic Design zeichnet sich durch eine unverkennbare Eigenart, eine grafische Ausdruckskraft und durch drucktechnische Meisterschaft aus. Für die Ausstellung werden renommierte Designer wie Yusaku Kamekura, Ikko Tanaka, Kazumasa Nagai und Shigeo Fukuda, Designern der jüngeren Generationen gegenübergestellt, darunter Nagi Noda, Taku Satoh oder Kenjiro Sano. In spannungsreichem Nebeneinander werden so Tradition und Moderne in Beziehung gesetzt. Die Ausstellung konzentriert sich mit einer Auswahl von rund 150 Plakaten auf die Zeitspanne der letzten 15 Jahre. Die von Dai Nippon Printing (DNP) Co. Ltd., Tokyo ermöglichte Ausstellung wird in verschiedenen Hauptstädten Europas zu sehen sein. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation. Die von Dai Nippon Printing Co. Ltd., Tokyo in Kooperation mit der Neuen Sammlung, München und dem Uměleckoprůmyslové museum (Museum of Decorative Arts) in Prag organisierte Ausstellung wird nach ihrer Premiere in München im Museum für Gestaltung in Zürich gezeigt und reist anschliessend weiter nach Frankfurt (Museum für Angewandte Kunst), Prag und Warschau (The Poster Museum at Wilanow). Dienstag, 24. Oktober, 20 Uhr, Vortragssaal "Japan ein ästhetischer Dauertrend?" Podiumsgespräch mit Christa de Carouge (Modedesignerin, Zürich), Jürgen Krusche (Künstler und Kulturwissenschafter, Zürich). Moderation: Christoph Neidhart (Ostasienkorrespondent, Tokio) Öffentliche Führungen: Jeden Dienstag, 18.30 Uhr Jeden 1. Sonntag im Monat, 15 Uhr (3.9., 1.10., 5.11. und 3.12.2006)
Spezialführungen (auch in Englisch) sowie Workshops für Klassen der Oberstufe, Berufs- und Mittelschule auf Anfrage: Tel +41 (0)43 446 67 12 oder christine.kessler@hgkz.ch |
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