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Falsche Chalets
Die getarnten Bunker der Schweiz
Fotografiert von Christian Schwager
18. August bis 2. Januar 2005,
Galerie
Gampelen, Berne
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Wohnhäuser, Ställe und Schuppen erbaut zum blossen Schein.
Zu Hunderten sind getarnte Bunker in der ganzen Schweiz verteilt. Gebaut
wurden sie ab 1941 im Geiste des «Réduits» bis zum
Ende des Kalten Krieges im Auftrag der Schweizer Armee. Im lokalen Baustil
der jeweiligen Region gestaltet, erscheinen die Bunker auf den ersten
Blick perfekt getarnt. Einen zweiten dokumentarisch distanzierten Blick
wirft der Fotograf Christian Schwager auf die Häuser, die keine
sind. Er entlarvt die Haustarnungen, deren kunsthandwerkliche Ausführung
und liebevolle Detailgestaltung auf ihn typisch schweizerisch wirkten
und legt damit offen, wie die Armee die lokale Baurealität interpretierte.
Heute unterliegen die Bauten bisweilen einem unfreiwilligen, hintersinnigen
Humor und erzählen eine eigentümliche Geschichte geheimer
Gestaltung im Stil eines militärischen Ballenbergs. Die Ausstellung
ist eine Koproduktion mit dem Museum im Bellpark Kriens, wo sie vom
24. April bis 11. Juli 2004 gezeigt wurde.
Publikation: «Falsche Chalets», Edition Patrick Frey, Zürich,
2004.
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| Magletsch, St. Gallen |
Hilterfingen, Berne |
Projektleitung: Cynthia Gavranic
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