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Michael Engelmann
9. November 2004 bis 25. Februar 2005, Plakatraum
Michael Engelmann, libella mit schuss, 1957,
offset, deutschland
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Eine schmucklose Fotografie, reduzierte Farbigkeit, einfache
Texte - in einer sachlichen Typografie gesetzt: Das sind die formalen
Elemente, aus denen der deutsche Grafiker Michael Engelmann eine unverwechselbare
Bildsprache für seine Plakate geschaffen hat. Als Autodidakt zur
Werbung gekommen und geschult an der amerikanischen Werbepraxis, hat
sich Engelmann in den 1950er-Jahren darangemacht, durch eine streng
konzeptuelle Arbeitsweise alle Spuren biederer Anpreisung aus der Werbung
zu vertreiben. In seinen Plakaten für Pirelli, The Philadelphia
Inquirer, Renault oder Roth Händle fügen sich Bilder und Begriffe
auf ebenso einfache wie zwingende Weise zu Signeten von grosser assoziativer
Kraft. Mit Witz und mit Sinn für den ökonomischen Gebrauch
seiner Mittel hat er einen viel beachteten Beitrag zum Durchbruch der
Grafik ins Zeitalter der Massenkommunikation geleistet. Die Ausstellung
versammelt zahlreiche neu für die Sammlung erworbene Plakate des
1966 mit nur 38 Jahren verstorbenen Grafikers.
Projektleitung:
Felix Studinka
Publikation: «Reihe Poster Collection 10, Michael Engelmann».
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Michael
Engelmann
12 Cigaretten, naturrein, 1960 |
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Michael Engelmann
20 Cigaretten, naturrein, 1963 |
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